Deltrian entwickelt und liefert ein leistungsstarkes Aktivkohlefiltersystem zur Behandlung von Abgasen an einem Produktionsstandort eines großen Industrieunternehmens in der Region Auvergne.
Veröffentlicht am 22.01.2026

Ein vorbildliches Projekt im Bereich der Molekularfiltration

Pierre-Henry Martin
Vertriebsleiter Frankreich, BELUX und Westschweiz
Deltrian ist stolz darauf, die Ergebnisse eines aktuellen Projekts vorstellen zu können, das unsere Kompetenz im Bereich der industriellen Molekularfiltration verdeutlicht: die Entwicklung und Lieferung eines Aktivkohlefiltersystems zur Behandlung der beim Öffnen von Produktionsbehältern entweichenden Gase.
Dieses Projekt ist das Ergebnis einer intensiven technischen Zusammenarbeit, deren Ziel es war, kritische Probleme in Bezug auf Luftqualität, Bedienersicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in einem anspruchsvollen industriellen Umfeld zu lösen.
Beim Öffnen von Produktionsbehältern entstehen komplexe und vielfältige gasförmige Emissionen, die hauptsächlich Ammoniak, flüchtige organische Verbindungen (VOC), Formaldehyd und Spuren von Säuren enthalten. Diese Emissionen stellen viele Industriebetriebe vor mehrere große Herausforderungen.
Die zu lösenden Probleme
Die Bewältigung dieser Emissionen erfordert einen rigorosen technischen Ansatz, um mehrere Ziele gleichzeitig zu erreichen:
Die Vielfalt der vorhandenen Schadstoffe (alkalische, saure und organische Verbindungen) erforderte eine molekulare Filterlösung, die das gesamte Spektrum der Schadstoffe wirksam behandeln kann und gleichzeitig eine optimierte Lebensdauer und einen kontrollierten Wartungsaufwand bietet.
Angesichts dieser technischen Herausforderungen hat Deltrian ein Aktivkohlefiltersystem auf Basis unserer Deep-Bed-Technologie entwickelt, das eine strategische Kombination aus drei Arten von adsorbierenden und oxidierenden Medien integriert.
Ein innovativer Multi-Medien-Ansatz
Die installierte DDB-Anlage integriert eine Kombination aus drei Arten von Medien, die eine vollständige Abdeckung der Zielschadstoffe gewährleisten:
Nicht imprägnierte Aktivkohle: dient dank ihrer hochentwickelten mikroporösen Struktur der Adsorption flüchtiger organischer Verbindungen und Gerüche.
Basisch imprägnierte Kohle: speziell für die Abscheidung alkalischer Gase wie Ammoniak und Amine entwickelt, bietet sie neben der physikalischen Adsorption auch eine chemische Neutralisierung.
Mit Permanganat imprägnierte oxidierende Kohle: Entwickelt für die Neutralisierung von sauren und korrosiven Gasen (H₂S, SO₂, NO₂ usw.) durch chemische Oxidationsreaktion.
Optimierte technische Dimensionierung
Die Konzeption des Systems basiert auf einer präzisen Dimensionierung der Kontaktzeit zwischen dem Gasstrom und den Filtermedien. Diese lange Kontaktzeit maximiert die Effizienz der Schadstoffabscheidung und verlängert die Lebensdauer der Medien erheblich, wodurch die Gesamtbetriebskosten optimiert werden.
Überwachung und vorausschauende Wartung
Um eine optimale Leistung über einen langen Zeitraum zu gewährleisten, sind 3 und 6 Monate nach der Inbetriebnahme regelmäßige Analysen der Kohle vorgesehen. Diese Analysen ermöglichen es, den Sättigungsgrad der Medien zu bewerten und den Wartungsplan vorausschauend anzupassen, wodurch ungeplante Ausfälle vermieden werden.
Technische Leistung
Die Kombination der drei Filtermedientypen garantiert eine hohe Abscheideleistung für alle Zielschadstoffe. Die angepasste Dimensionierung der Kontaktzeit sorgt für eine optimierte Lebensdauer des Systems und reduziert die Häufigkeit von Wartungsarbeiten.
Betriebliche Vorteile
Die Inbetriebnahme des Systems hat zu einer deutlichen Reduzierung der Gasemissionen und Gerüche am Standort geführt und damit direkt die Luftqualität und die Sicherheit der in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter verbessert. Die Einhaltung der Vorschriften für kanalisierte Emissionen ist nun kontinuierlich gewährleistet.
Hochleistungsfähige Lösung
Das installierte System erfüllt die strengen industriellen Anforderungen des Kunden in Bezug auf Leistung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Dieses Projekt bildet eine solide technische Grundlage für die Entwicklung ähnlicher Projekte an anderen Industriestandorten, die mit vergleichbaren Emissionsproblemen konfrontiert sind.
Dieser Erfolg verdeutlicht die Stärke unseres kooperativen Ansatzes und das Fachwissen unserer Teams. Das Projekt wurde von Costa Pironet, Lucas Villatte, Pierre-Henry Martin und Nicolas Bustin in enger Zusammenarbeit mit unserem gesamten F&E-Team durchgeführt.
Durch diesen gemeinsamen Einsatz konnte eine leistungsstarke technische Lösung entwickelt werden, die perfekt auf die spezifischen Anforderungen des Standorts und die mit dem Kunden definierten Leistungsziele zugeschnitten ist.
Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen im Bereich der industriellen Molekularfiltration? Möchten Sie mehr über unsere Deltrian Deep Bed-Lösungen erfahren?
Unsere Expertenteams stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre spezifischen Anforderungen zu analysieren und die für Ihre industriellen Anforderungen geeignete Lösung zu entwickeln.

Pierre-Henry Martin
Vertriebsleiter Frankreich, BELUX und Westschweiz
Unsere Experten sind bereit, alle Ihre Fragen zu beantworten.
